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Biographische Verarbeitungen und gesellschaftliche Repräsentationen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren

Aktuelles

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05. März 2020, Fachtag Geschichte der Universität Jena: »Vor und nach 1989. Die DDR und Umbruchserfahrungen seit den 1990er Jahren im Geschichtsunterricht«

9:00–15:00 Uhr, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Universitätshauptgebäude, Fürstengraben 1, 07743 Jena

Am 05. März findet der 7. Fachtag Geschichte der Universität Jena statt. Dieser hat dieses Jahr zwei Themenschwerpunke: Zum einen wird der Frage nachgegangen, welche Vorstellungen Schüler*innen von der DDR haben, die selbst nach 1989 geboren sind. Dabei gehen die Veranstalter des Fachtags von der engen Verknüpfung des Geschichtsverständnisses der Jugendlichen mit den persönlichen Erzählungen nicht zuletzt ihrer Eltern, Großeltern und Lehrkräften aus. Vor allem in Ostdeutschland spiele dabei nicht nur die Erinnerung an die DDR-Zeit und die Friedliche Revolution eine Rolle, sondern auch die Erinnerung an den Transformationsprozess nach 1989. Insofern die Nachwendezeit und der bundesrepublikanische Alltag die Erinnerung an die DDR beeinflussen, sei auch Geschichtsvermittlung auf dem Weg, die historische Zäsur von 1989/​90 zu überschreiten.
In vier Workshops werden anschließend an diese Überlegungen Themen und Methoden diskutiert, wie sich diese komplexen Zusammenhänge des Systemwechsels vom Staatssozialismus zur liberalen Marktwirtschaft und parlamentarischen Demokratie unterrichten lassen.

Die Anmeldung erfolgt über das Thüringer Schulportal.

Als Download finden Sie unten das vollständige Programm und alle weiteren Informationen zum Ablauf als .pdf.

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Veröffentlicht am: 31. Januar 2020, 13:00 Uhr