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Biographische Verarbeitungen und gesellschaftliche Repräsentationen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren

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08. Juli 2021, Online-Kolloquium, Sarah Day, Dr. Harald Engler und Julia Wigger, »Stadtwende – Stadterneuerung am Wendepunkt«

Gelände an der Wokrenterstraße in Rostock, 1989. Die Häuser auf dem Bild sollten abgerissen und durch Plattenbauten ersetzt werden. Ein Teil konnte durch eine Rostocker Bürgerinitiative zur Erhaltung der Altstadt nach 1990 gerettet werden.
Gelände an der Wokrenterstraße in Rostock, 1989. Die Häuser auf dem Bild sollten abgerissen und durch Plattenbauten ersetzt werden. Ein Teil konnte durch eine Rostocker Bürgerinitiative zur Erhaltung der Altstadt nach 1990 gerettet werden.
Donnerstag, 08. Juli 2021 | 16:00 Uhr (s.t.)

Die historischen Innenstädte waren in der späten DDR nicht nur Schauplatz von Vernachlässigung, Abriss und Ohnmachtsgefühlen, sondern wurden auch dynamische Orte der gesellschaftlichen Aktivierung. Das 2019 gestartete Verbundprojekt »Stadtwende« fragt, wie Fachleute und betroffene Bürger mit dem Problem der jahrzehntelangen Vernachlässigung der historischen Bausubstanz umgingen und wie es nach der Grenzöffnung 1989 zu einem schnellen Kurswechsel der Städtebaupolitik in der DDR kam. Im Fokus des Projekts steht dabei, welche Rolle Reformkräfte, Kulturinstitutionen und Bürgergruppen in diesem Prozess spielten und zu welchen Aus- und Nachwirkungen dies führte. In unserem Vortrag geben wir einen Überblick über das Gesamtprojekt, die von uns bearbeiteten Inhalte und angestrebten Transferprodukte. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Bürgergruppen mit ihrer Entstehung, Genese und ihren Praktiken sowie die Umsetzung der Forschungserkenntnisse auf der Projektwebseite.

Dr. Harald Engler leitet das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt »StadtWende.« an der Historischen Forschungsstelle des IRS, deren stellvertretender Abteilungsleiter er ist.
Sarah Day ist als Dokumentarin im Projekt beschäftigt. Hier ist sie für die Datenbank und die zugehörige Projektwebseite zuständig.
Julia Wigger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. Im Rahmen des Projektes erstellt sie ihre Dissertation über die Genese und Wirkung der Bürgerinitiativen gegen den Altstadtverfall und ihre Bedeutung für die friedliche Revolution.

Das Kolloquium findet im Sommersemester 2021 digital über die Plattform Cisco Webex statt.
Meetingraum: https:/​/​uni-erfurt.webex.com/​meet/​DuT.Erfurt

Die Veranstaltung beginnt 16:00 Uhr s.t.

Der Meetingraum wird 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung geöffnet. Es ist keine gesonderte vorherige Anmeldung direkt bei Webex notwendig, Sie können direkt über Ihren Browser dem Meeting beitreten.
Benötigen Sie mehr Informationen zum Zugang oder Hilfe, wenden Sie sich bitte an: dut.info@uni-erfurt.de

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Veröffentlicht am: 05. Juli 2021, 17:15 Uhr