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Biographische Verarbeitungen und gesellschaftliche Repräsentationen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren

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22. Oktober 2021, Podium & Ausstellungseröffnung , »Asyl in Jena. Fluchterfahrungen, Stadtpolitik und Zivilgesellschaft seit der Vereinigung«

Freitag, 22. Oktober, 18-21 Uhr, Rathausdiele, Jena

Podium mit Zeitzeug*innen und Expert*innen u.a. mit Samuel Babayan und Emilia Henkel

Im Anschluss ab 20 Uhr Vernissage und Gespräch zur Ausstellungseröffnung mit und von Dorothea Appenroth und Sylke Zitzmann
Leitung und Moderation: Dr. Agnès Arp, Dr. Franka Maubach, Dr. Daniel Stahl

1991 begannen in Jena die Diskussion über die Aufnahme der ersten »Asylbewerber«. Im Einigungsvertrag war festgehalten, dass auch die ostdeutschen Länder einen Teil der ankommenden Geflüchteten aufnehmen mussten. Wie andere Kommunen war auch Jena auf diese Situation kaum vorbereitet. Wie erlebten Geflüchtete diese Situation? Wie den Rassismus im Alltag oder in den Behörden? Welche asylpolitischen Strukturen und zivilgesellschaftlichen Organisationen entwickelten sich, wie fanden Geflüchtete ihren Platz in der Stadt? Und was hat sich in den letzten dreißig Jahren verändert? Nach der Diskussion auf dem Podium wird eine Fotoausstellung zur Erstaufnahmeeinrichtung im Jenaer Forst eröffnet, die 2001 erstmals gezeigt wurde.

Veranstaltet von Asyl e.V. und Thüringer Flüchtlingspaten Syrien e.V. in Kooperation mit JenaKultur.
Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Kein Schlussstrich! Jena und der NSU-Komplex. Eine stadtgesellschaftliche Auseinandersetzung.

Veröffentlicht am: 27. September 2021, 11:30 Uhr