Forschungsverbund Diktaturerfahrung + TransformationForschungsverbund Diktaturerfahrung + Transformation

Biographische Verarbeitungen und gesellschaftliche Repräsentationen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren

Aktuelles

‹ zurück zur Aktuelles-Liste

Filmreihe, »KosmOst – Science-Fiction-Filme aus Osteuropa 1959–1989«

Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Erfurt

In der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße gegenüber des Erfurter Domplatz’ startete letzten Dienstag die Filmreihe »KosmOst – Science-Fiction-Filme aus Osteuropa 1959 – 1989«. Nach einem Vortrag des Kurators Maciej Peplinski (Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa – GWZO) wurde der Film »Der Himmel ruft« (UdSSR, 1959) gezeigt. In den kommenden Monaten finden drei weitere Vorführungen statt:

06. Oktober 19 Uhr, Jindrich Polák, »Ikarie XB 1« (CSSR, 1963)

Es ist das Jahr 2163. Das Raumschiff Ikarie XB 1 reist seit mehreren Monaten durchs All auf der Suche nach neuen Lebensformen. Während der langen Fahrt kämpft die Besatzung nicht nur gegen äußere kosmische Gefahren, sondern auch gegen innere subjektive Bedrohungen: Langeweile, Einsamkeit, Krankheiten, sowie verdrängte Erinnerungen.

03. November 19 Uhr, Herrmann Zschoche, »Eolomea« (DDR, 1972)

Lagny ist ein zynischer und gelangweilter Kosmonaut. Er stellt die Weltraumerforschung infrage und hat keine Lust auf seine nächste Mission. Es handelt sich um acht spurlos im All verschwundene Raumschiffe. Die Ermittlungen führen ihn und Dr. Maria Scholl zum geheimnisvollen Projekt Eolomea, das Lagnys besonderen Einsatz fordert.

08. Dezember 19 Uhr, Piotr Szulkin »O-bi, O-ba. Das Ende der Zivilisation« (PL, 1985)

Ein Jahr nach einem Atomkrieg wohnen die letzten Überlebenden unter einer Kuppel in den Bergen. Das Raumschiff Arche soll sie eines Tages abholen und in Sicherheit bringen. Der Staatsbeamte Soft kommt aber hinter ein fatales Geheimnis der Regierung und sucht für sich und seine Geliebte einen Ausweg. Während die Kuppel weiter verfällt, klammert sich die unterirdische Gesellschaft an die Arche und somit ihre letzte Hoffnung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Kathrin Schwarz (Stiftung Ettersberg, Öffentlichkeitsarbeit):

Tel. 0361/​219212–14
schwarz@stiftung-ettersberg.de

Veröffentlicht am: 08. September 2020, 09:00 Uhr