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Bericht, Erstes Forum »Diktaturerfahrung und Transformation« am 22. und 23. November

  • Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller eröffnet das Forum, Foto: Henry Sowinski
    Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller eröffnet das Forum, Foto: Henry Sowinski
  • Workshop mit dem Künstler Walter Sachs, Foto: Henry Sowinski
    Workshop mit dem Künstler Walter Sachs, Foto: Henry Sowinski
  • Gemeinsame Auswertung am Samstag, Foto: Maike Katzek
    Gemeinsame Auswertung am Samstag, Foto: Maike Katzek

Am 22. und 23. November fand im Schlosshotel Apolda unser erstes Forum »Diktaturerfahrung und Transformation« statt. Mit insgesamt 68 Teilnehmer*innen aus dem Forschungsverbund sowie externen Multiplikatoren führten wir an diesen zwei Tagen intensive Gespräche über die Inhalte unseres Forschungsverbundes.
Nach einer kurzen Vorstellung unserer Forschungsanliegen und der einzelnen Teilprojekte durch den Sprecher des Verbundes Dr. Jörg Ganzenmüller am Freitag, dem 22., eröffneten am Nachmittag die Workshops der Teilprojekte. Über die beiden Tage hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, in bis zu vier jeweils 90 minütigen Einheiten einen tieferen Einblick in die Teilprojekte zu gewinnen und diese in der Diskussion mit den Projektmitarbeiter*innen zu vertiefen, Fragen zu stellen, Input zu geben, aber auch Kritik zu äußern. Durch die gemeinsame Unterbringung im Hotel vertiefte sich dieser Austausch auch in den Pausen und nach dem Ende des offiziellen Programms. Neue Erkenntnisse konnten so etwa für die Projektmitarbeiter*innen über den jeweils eigenen Zugang der Beteiligten zur Thematik gewonnen werden. Für die nicht-universitären Teilnehmer*innen konnte ein Rahmen geschaffen werden, Kritik einzubringen und weiterhin einen Einblick in die Entwicklung und Bearbeitung von Fragestellungen im universitären Raum zu gewinnen.
Die mit der Thematik Diktaturerfahrung und Transformation verbundenen Kontroversen blieben dabei nicht unberücksichtigt und wurden ebenfalls ins Gespräch gebracht. Neben grundsätzlichen Fragen wie nach dem genauen Zeitraum der »Transformation« ließen sich auch spezifischere Thematiken, etwa nach »Opfer- und Täterschaft« in der Diktatur und deren Bedeutung für die heutige Zeit diskutieren. Für die weitere Arbeit der Projekte relevant ist nicht zuletzt die Frage, wie die unterschiedlichen Zugänge miteinander vereinbar sind. Hierfür bot das Forum entsprechende Anreize.
Der Wunsch, das Format fortzuführen wurde vielfach geäußert. Dies verstehen wir zum einen als Bestätigung, aber auch als Herausforderung für unsere weitere Arbeit.

Veröffentlicht am: 16. Dezember 2019, 10:00 Uhr